Jesus genügt - Aus der Predigt vom 12.07.2026 – Lukas 2,21-38

Als Maria und Josef mit dem Jesus Baby in den Tempel kommen ist es für Simeon klar: Das ist der Messias!
Er lobt Gott und wendet sich dann mit schönen und auch schweren Worten an Maria.
Auch die Prophetin Hanna preist Gott und erzählt allen von Jesus!

Vier Punkte sind mir wichtig geworden:
1. Frauen und Männer gemeinsam: Simeon erkennt Jesus als den Messias und Hanna wird zur Evangelistin der ersten Stunde, sie erzählt allen von Jesus. Bei Jesus und der Ausbreitung seines Reiches sind Männer und Frauen gemeinsam beteiligt. Die Kraft des Miteinander von Frau und Mann ist nicht zu unterschätzen!

2. Jesus genügt: Als Simeon Jesus erkennt, kann er in Frieden sterben.
Die hochbetagte Hanna, die Gott im Tempel mit Beten und Fasten jahrzehntelang gedient hat, auch sie findet Erfüllung im Sehen von Jesus – Jesus genügt!

3. Simeon spricht über Jesus aus, dass Er nicht nur der Messias von Israel ist, sondern auch allen anderen Völkern Heil bringen wird. Dass das, was im Neuen Testament vollends klar wird, schon Simeon erkannt hat – darüber staune ich!

4. Leiden gehört dazu: Jesus wird auf Widerstand und Ablehnung stossen, das Messias sein, bringt Leiden mit sich. Und auch für alle anderen, die Jesus lieben. In 35 Jahren wird Maria am Kreuz stehen und mit Jesus mitleiden. Dieses Leiden hat jedoch einen Sinn: “Damit die Gedanken vieler Herzen ans Licht kommt“ (Vers 35).

Simeon und Hanna – ein starkes Duo

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