Vertrauen – Impuls am buchsitacklers Heimturnier am 22.03.2026

Hält das Bänkli oder falle ich herunter?
Herausfinden kann ich das nur, wenn ich auf das andere Ende vom Bänkli sitze!
Jedoch nicht, wenn ich distanziert vom Boden aus hinaufschaue.

Vertraue ich, dass das hintere Ende vom Bänkli gut angebunden ist? Und dass das Seil auch wirklich hält?
Gott ist wie das Seil. Manchmal zweifeln wir, ob er überhaupt da ist. Und wenn wir denken, ja er ist da, dann fragen wir uns, ob er auch genug stark ist, um uns zu tragen.

Abraham hat manchmal fest auf Gott vertraut und manchmal auf nicht. Und auch er hat sein immer grösser werdendes Vertrauen in Gott nicht theoretisch erlernt. Im sich auf Gott einlassen, im unterwegs sein mit ihm, hat Abraham erfahren, dass Gott ihn nicht fallen lässt und er treu ist.

Erst wenn wir mit einer Person unterwegs sind, wenn wir sie erleben und merken, dass das Vertrauen in sie bestätigt wird, erst dann werden wir ihr immer mehr vertrauen.
Mit Gott ist es ähnlich: Erst wenn wir uns auf IHN einlassen, merken wir, dass er uns trägt.
Es braucht diesen Schritt auf Gott hin, damit wir erfahren können, dass ER vertrauenswürdig ist.

Würdest du auf das freie Ende vom Bänkli sitzen?

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