Gebet für die Gemeinde
Mär
Philipper 4,13: Alles vermag ich durch ihn, der mir Kraft gibt.
Paulus gibt weder dem Hunger, den Entbehrungen und den Ablehnung noch dem Sattsein, dem Überfluss und der Anerkennung die Macht ihn zu bestimmen und zu definieren. All das kann und wird seine Lebensumstände beeinflussen, immerhin sitzt Paulus ja im Gefängnis. Jedoch bestimmt es nicht sein Herz und seinen Selbstwert.
Die Einstellung und der Glauben von Paulus:
«Jesus gibt mir die Kraft mit allem umzugehen. Ob ich im Gefängnis oder in Freiheit oder wo auch immer bin. Ich bleibe aktiv, schaue was ich machen kann und wie ich für das Gute, das Jesus ist, im Rahmen der mir bleibenden Möglichkeiten, etwas beisteuern kann. Denn sein Geist ist bei mir, daher genügt meine Schwachheit, um zum Guten beizutragen. Und ich bin auch bereit zum Leiden, sollte es nötig sein.»
Jesus will unsere Stärke sein. Und uns helfen, mit dem Zuviel und dem Zuwenig in unserem Leben umzugehen. Damit wir weniger von unseren Lebenssituationen fremdbestimmt werden, dafür umso mehr von Jesus.
Wie erlebst du die Versuchungen:
- Sattsein und Überfluss als dein eigener Verdienst zu sehen und auf andere verächtlich hinunterzusehen?
- Hunger und Entbehrungen als Bestätigung zu sehen, dass du das arme Opfer bist und dich darin suhlst?
- Anerkennung, um der Anerkennung willen zu suchen – egal was es dazu braucht – und den eigenen Selbstwert daran festzumachen?
- Ablehnung als Qualitätsmerkmal zu sehen – Hauptsache nicht wie die anderen sein, ob es Sinn macht oder nicht?
Die Gemeinde aus dem Dorf. Alle sind herzlich willkommen!