Die Sache mit dem Kreuz – aus der Predigt vom 19.07.2026 – Römer 8,1 und 2. Korinther 5,14-17

Am Kreuz scheiden sich die Lebenseinstellungen. Da die Meinung, dass es der Mensch schon noch selbst hinbringt. Diese Sicht begann sich besonders im 19. Jahrhundert durchzusetzen – und führt in eine der grausamsten und blutigsten Zeiten der Weltgeschichte.
Und dort die Sicht, dass der Mensch ganz und gar auf das Kreuz (und die Auferstehung) und die damit verbundene Wiederherstellung durch Christus angewiesen ist.

(Hier die leicht angepasste KI Zsfg der Predigt😊)
Warum das Kreuz notwendig ist:
Der Mensch wird eher früher als später schuldig – gegenüber Gott, den Mitmenschen und der Schöpfung. Im Alten Testament wurden Opfer dargebracht, um Schuld zu sühnen, doch diese waren unvollkommen. Nur Jesus, der ohne Sünde war, konnte durch seinen Tod am Kreuz echte Versöhnung schaffen. Dadurch kann Gott die Sünde verurteilen und den Sünder lieben. Wer Christus annimmt, wird eine neue Schöpfung.

Gesellschaftliche Sicht:
Viele Menschen und Religionen lehnen das Kreuz ab oder missverstehen es. Für manche wirkt es widersprüchlich, grausam oder unlogisch. Auch einige Theologien kritisieren die Vorstellung von Sünde und Opfer. Das Kreuz bleibt für viele ein Ärgernis – wie schon zu Paulus’ Zeiten.

Menschenbilder:
Hinter der Ablehnung des Kreuzes stehen unterschiedliche Sichtweisen auf den Menschen.
• Luther: Der Mensch ist völlig verloren und braucht Gottes Gnade.
• Erasmus: Der Mensch ist fehlerhaft, aber verbesserbar. Die Aufklärung übernahm den humanistischen Ansatz und versuchte den Menschen ohne Gott zu „verbessern“, was historisch zu katastrophalen Entwicklungen führte.

Realistische Sicht auf die Welt:
Das Kreuz zeigt, dass der Mensch das Böse nicht selbst überwinden kann. Es entlarvt Selbstüberschätzung und bietet eine Alternative zur Selbsterlösung. Es ermöglicht eine realistische und doch hoffnungsvolle Sicht auf die Welt.

Wie über das Kreuz sprechen:
Die Predigt lädt dazu ein, darüber nachzudenken, wie man das Kreuz heute verständlich und hilfreich kommunizieren kann – etwa bei öffentlichen Anlässen wie dem Buchsimärit.

(Nun nicht mehr KI) Hier die Ideen aus dem Plenum für die halbe Stunde am Buchsimärit 😊.
Ostersonntag hat das letzte Wort!
Weg, Wahrheit und das Leben!
Lobpreis!
Jesus ist auferstanden!
Der Mensch ohne Kreuz – die Folgen
Ein so breites Kreuz machen wie Gottes Arme und seine Liebe sind
Kreuz ist Doppelpunkt, nachher geht es erst richtig los – wir können leben!
Erleben lassen: Können so zu Gott gehen, wie wir sind – er wird es gut machen
Das Kreuz von Flo und Wilhelm
Niederschwellig
Alle können ihre Lasten am Kreuz abladen
Nicht leisten müssen – schenken lassen
Vom Minus zum Plus
Mit einer guten Herzenshaltung und als beschenkte am Märit dabei sein.
Realisieren lassen, dass Menschen aus Geschichte wenig lernen. Auf die Folgen des bisherigen Verhaltens und die Lösung hinweisen
Es läuft in der Gesellschaft nicht so, wie es soll, das entlastende vom Kreuz zeigen
Alle sollen mit der Hoffnung heimgehen, dass sie etwas Positives beitragen können (und wissen wie)
Perspektivenwechsel ermöglichen